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Triconex Invensys

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TRICONEX Tricon TMR 3604E Digital-Ausgabemodul Versandbereit

Produktname: Digitales Ausgangsmodul

Markenname: Triconex

Modellnummer: 3604E

Herkunftsland: USA

Garantie: 12 Monate

Whatsapp: +86 18159889985

E-Mail: [email protected]

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Überblick

Markenname:

ICS TRIPLEX

Modellnummer:

3604E

Herkunftsland:

USA

Verpackungsdetails:

Original neu, fabrikversiegelt

Lieferzeit:

Lieferzeit bei Lagerbestand

Zahlungsbedingungen:

T/T

Kontakt für Angebot

Verkaufsleiter:

Stella

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[email protected]

Kontakt über WhatsApp:

+86 18159889985

Spezifikationen

Spezifikation

Details

Modellnummer

3604E (auch als 7400116-020 bezeichnet)

Modultyp

Digitales Ausgabemodul mit dreifacher Modularer Redundanz (TMR)

Ausgangskanäle

16, nicht gemeinsam genutzte, vollständig unabhängige Kanäle

Nenn-Ausgangsspannung

24 VDC

Ausgangsspannungsbereich

22 V Gleichspannung bis 45 V Gleichspannung (Breitbandbetrieb)

Stetiger Ausgangsstrom

2 A pro Kanal (max.)

Stoßstrom (10 ms)

10 A pro Kanal (bewältigt Einschaltstrom von Magnetventilen)

Ausgangsart

Halbleiterschalter, sourcing (Gleichstrom)

Spannungsabfall (bei 2 A)

< 4 V typisch

Leckstrom

≤ 2 mA maximal (wenn Ausgang ausgeschaltet ist)

Minimaler Laststrom

≈ 10 mA (für zuverlässiges Schalten)

Interne Logikspannungsversorgung

≈ 8 W von der Rückwandplatine

Punktisolation

1500 VDC optisch / galvanisch (Kanal-zu-Kanal, Kanal-zu-System)

TMR-Architektur

Dreifach redundante unabhängige Schaltungen mit 2-aus-3-Hardware-Abstimmung (2oo3)

Diagnostik

Kontinuierliche Selbsttestfunktion, Spannungsrückkopplung, Erkennung von Unterbrechung / Kurzschluss, LOAD-/FUSE-Alarm pro Kanal

Ausgangsschaltkreisschutz

Elektronische Überstrombegrenzung; externe Abschlussplatine mit Sicherung pro Ausgang (2,5 A schnell wirkend)

Anzeige auf der Frontplatte

Ein- und Ausschaltstatus pro Kanal; Modul STATUS „OK“, „FEHLER“, „AKTIV“

Farbcode

Dunkelblau

Betriebstemperatur

–40 °C bis +70 °C (erweiterter industrieller Bereich)

Lagertemperatur

–40 °C bis +85 °C

Relative Luftfeuchtigkeit

5 % bis 95 %, nicht kondensierend

ZERTIFIZIERUNGEN

TÜV IEC 61508 SIL 3, IEC 61511, ATEX Zone 2, UL Klasse I, Division 2, CSA, CE

Hot-Swap-Unterstützung

Ja (Online-Austausch von Modulen ohne Systemabschaltung)

Kompatibles Chassis

Tricon-Hauptgehäuse (Modell 8110) und Erweiterungsgehäuse (Modell 8111)

Kompatible Abschlussplatinen

9662-110F (gemeinsam beschaltet), 9653-610F (grundlegend), 9671-610F (nichtzündfähig), 9671-810F (Rückführschleife)

Beschreibung

Die TRICONEX 3604E ist ein hochdichtes digitales Ausgabemodul mit dreifacher Modularer Redundanz (TMR), das für das Tricon sicherheitsinstrumentierungssystem konzipiert ist. Das 3604E steuert 16 nicht gemeinsam geschaltete 24-Vdc-Ausgänge mit einer kontinuierlichen Stromstärke von 2 A pro Kanal. Jeder Ausgang wird von drei unabhängigen Messkreisen überwacht, die eine 2-aus-3-Hardware-Abstimmung (2oo3) durchführen, wodurch ein einzelner Schaltkreisfehler maskiert und Fehlauslösungen verhindert werden. Zu den internen Diagnosefunktionen zählen ein kontinuierlicher Selbsttest, Spannungs-Rückkopplung (Loopback), Erkennung von Unterbrechungen und Kurzschlüssen sowie kanalbezogene LOAD-/FUSE-Warnmeldungen. Zertifiziert nach IEC 61508 SIL 3 , die TRICONEX 3604E unterstützt es den Austausch unter Betrieb (Hot-Swap), akzeptiert eine breite Feldversorgungsspannung (22–45 Vdc) und ist mit mehreren Optionen für externe Abschlusspaneele (ETP) kompatibel. Es wird weltweit in Anwendungen für Notabschaltung (ESD), Brand- und Gasüberwachung (F&G), Brennermanagement (BMS) sowie Turbinensteuerung in den Branchen Öl & Gas, Petrochemie, Energieerzeugung und Pharmazie eingesetzt.

Anwendungen

Notabschaltungssysteme (ESD-Systeme) – steuert sicherheitskritische Magnetventile, Entsorgungsventile und Notsperrventile in Raffinerien, LNG-Anlagen, chemischen Reaktoren und Offshore-Plattformen

Brand- und Gaswarnsystem (F&G) – aktiviert Sprinkler-Deluge-Ventile, akustische/visuelle Alarme, Lüftungsklappen und Feuerlöschfreigabeschaltungen bei Gas- oder Flammenerkennung

Brennersteuerungssysteme (BMS) – steuert flammensichere Absperrelemente, Spülklappen, Zündtransformatoren und zentrale Brennstoff-Auslöserelais für Kessel- und Ofensicherheit

Turbinensteuerung und Überschleunigungsschutz – betätigt Überschleunigungsauslöse-Magnetventile, Notstoppschaltungen, Schmiersystem-Abschaltungen und Regleraktuatoren für Gasturbinen und Dampfturbinen

Prozesssteuerung mit hoher Integrität – betreibt kritische Endelemente wie Motorstarter, Kompressor-Antisurge-Ventile, Pumpen-Stopschaltungen und Heizungsverriegelungen

Pharmazeutische und biotechnologische Fertigung – steuert Sicherheitsventile für Chargenreaktoren, Reinigungs-in-place-(CIP)-Schaltungen und Kontaminationsschutz-Verriegelungssysteme gemäß SIL-3-zertifizierter Sicherheitslogik

Eigenschaften

Dreifache modulare Redundanz (TMR) mit 2-aus-3-Abstimmung – drei unabhängige Ausgangskreise pro Kanal; jeder einzelne Kreisausfall wird automatisch maskiert; die verbleibenden beiden Kreise halten den korrekten Ausgangszustand auf

IEC-61508-SIL-3-zertifiziert – TÜV-zertifiziert für sicherheitsbezogene Instrumentierungsfunktionen bis zur höchsten Integritätsstufe; geeignet für de-energise-to-trip-Anwendungen (fehlersichere Abschaltung bei Spannungsverlust) sowie für energise-to-act-Anwendungen

16 nicht gemeinsam geschaltete (vollständig isolierte) Ausgangskanäle – jeder Kanal verfügt über eine eigene isolierte Rückleitung; keine gemeinsame Verkabelung zwischen Punkten; eliminiert Masse-Schleifen und Übersprechen zwischen Kanälen

2 A Dauerstrom / 10 A Spitzenstrom – direkte Ansteuerfähigkeit für große Magnetventile, Schütze, Relais, Alarmmelder und Motorstarter ohne externe Zwischenrelais

Weiter Feldspannungsbereich (22–45 Vdc) – akzeptiert nominelle 24-Vdc-Versorgungsspannungen mit großem Toleranzbereich; geeignet für industrielle Spannungsschwankungen und lange Kabelstrecken

1500 Vdc optogalvanische Isolation – Kanal-zu-Kanal- und Kanal-zur-Rückwand-Isolierung verhindert die Ausbreitung von Fehlern und schützt den Tricon-Prozessor vor elektrischen Störungen auf der Feldseite

Kontinuierliche Online-Selbstüberwachung – Spannungs-Rückkopplungsschaltung überprüft jeden Ausgangsschalter unabhängig vom Vorhandensein einer Last; erkennt Unterbrechung (keine Last), Kurzschluss gegen Versorgungsspannung/Masse, Überstrom und Sicherungsversagen

Spannungs-Rückkopplung und LOAD/FUSE-Alarm – aktives Rücklesen der tatsächlichen Ausgangsspannung; jede Abweichung zwischen dem vorgegebenen Zustand und der gemessenen Spannung löst einen Feldalarm aus, ohne dass externe Sensoren erforderlich sind

Hot-Swap-Fähigkeit – Online-Austausch des Moduls ohne Abschalten der Systemversorgung oder Unterbrechung des Prozesses; reduziert die Wartungsstillstandszeiten in aktiven sicherheitskritischen Umgebungen

LED-Anzeige pro Kanal an der Frontplatte – visuelle Statusanzeige für EIN (grün), AUS (aus), LOAD/FUSE-Fehler (gelb) und Kanalfehler (rot); LEDs für PASS, FAULT und ACTIVE zur Anzeige des allgemeinen Modulzustands

Mechanische Codierung und Auswerferhebel – Modul ist codiert, um die falsche Einsteckung in einen falschen Chassis-Slot zu verhindern; Auswerferhebel gewährleisten eine sichere Positionierung und die korrekte Verbindung mit der Rückwandplatine

Kompatibel mit mehreren externen Abschlusspanelen (ETPs) – funktioniert mit gemeinsamen, grundlegenden, nicht-zündfähigen (für explosionsgefährdete Bereiche) sowie Loop-back-Abschlusspanelen für flexible Feldverdrahtung

Erweiterte Diagnosefunktionen der „E“-Version – im Vergleich zu den Basismodellen bietet die 3604E erweiterte überwachte Fehlererkennung, einschließlich Lastseitenüberwachung und verbesserte Diagnoseabdeckung für anspruchsvolle Sicherheitsfunktionen

Funktionen

Dreifach ausgeführte Ausgangsansteuerung mit Hardware-Voting – jeder der 16 Ausgangskanäle enthält drei unabhängige Halbleiterschaltkreise (je einer pro TMR-Slice). Die Ausgangsdaten der drei Hauptprozessoren werden über den dreifach redundanten I/O-Bus an das Modul übertragen. Der vierfach redundante Ausgangsvoter des Moduls (2oo3) vergleicht die drei Signale; stimmen zwei überein, wird dieser Wert an die Feldgeräte weitergeleitet, wobei ein einzelner abweichender Schaltkreis maskiert wird.

Spannungs-Loopback-Rücklesungsverifikation – ein dedizierter Analog-Digital-Wandler pro Kanal misst kontinuierlich die tatsächliche Ausgangsspannung am Feldanschluss. Der gemessene Wert wird mit dem vorgegebenen Zustand (EIN oder AUS) verglichen. Bei einer Abweichung (z. B. Ausgang auf AUS gesetzt, aber Spannung vorhanden, oder auf EIN gesetzt, aber keine Spannung vorhanden) wird ein LOAD/FUSE-Alarm ausgelöst und die zugehörige LED leuchtet auf.

Leerlauf-(keine Last-)Erkennung – wenn der Ausgang auf AUS geschaltet wird, wird ein kleiner Diagnosestrom durch die Feldschaltung eingespeist. Falls der Rückstrom unterhalb der Mindestlastschwelle (ca. 10 mA) liegt, meldet das Modul einen Leerlauf-Fehler (fehlende oder unterbrochene Last). Diese Funktion überprüft die Integrität der Feldverdrahtung, ohne das Endelement zu aktivieren.

Kurzschluss- und Überstromschutz – Der Ausgangsstrom wird kontinuierlich überwacht. Wird eine anhaltende Überstrombedingung (Kurzschluss) erkannt, wird der Ausgang gesperrt und die Kanal-Fehleranzeige aktiviert. Eine nicht austauschbare Schmelzsicherung bietet absoluten Schutz vor katastrophalem Ausfall. Eine externe 2,5-A-Schnellsicherung (auf dem Anschlussfeld) bietet zusätzlichen Schutz für die Feldverdrahtung.

Kontinuierliche Selbstüberwachung – Das Modul testet periodisch alle kritischen Schaltungen: Versorgungsspannungen, interne Referenzspannungen, die Ausgangs-Abstimmungslogik, den Spannungs-Rückkopplungs-ADC sowie die Kommunikationsschnittstelle zu den Hauptprozessoren. Bei jedem Diagnosefehler leuchtet die FAULT-LED auf und der Fehlerzustand wird über die E/A-Datentabelle an die Anwendung gemeldet.

Hot-Swap-Betrieb – Wenn ein 3604E aus einem laufenden Chassis entfernt wird, erkennen die Hauptprozessoren den Ausfall und setzen den Betrieb mit den verbleibenden funktionsfähigen Modulen im Steckplatz fort (sofern ein Hot-Spare vorhanden ist). Bei einem Austausch 3604E eingeführt wird, initialisiert das System automatisch neu und bildet das Modul erneut ein, wodurch die vollständige 2oo3-Abstimmung ohne Stromzyklus wiederhergestellt wird.

Alarmmeldung pro Kanal – das Modul stellt vier diskrete Statusbits pro Kanal bereit: ON/OFF-Zustand (aus der Anwendung), median-gewählter Ausgangszustand (tatsächlicher Feldzustand), Leitungsfehlerstatus (Unterbrechung oder Kurzschluss) sowie Kanalintegrität (Slice-Fehler). Diese werden in die E/A-Datenstruktur eingebunden, um in der Sicherheitslogik verwendet zu werden.

Kaltstart und Initialisierung beim Einschalten – beim Einschalten führt das Modul einen vollständigen Selbsttest durch. Wird dieser bestanden, wartet das Modul auf die Konfiguration durch den Hauptprozessor. Die Ausgänge bleiben bis zum Empfang des aktiven Startbefehls durch den Prozessor stromlos. Die Taste FAULT RESET am Hauptprozessor löscht gespeicherte Ausgangsfehler nach Behebung eines Feldfehlers.

Fallback-/Fehlersicherheitszustand – Falls die Kommunikation mit dem Hauptprozessor unterbrochen wird oder ein kritischer interner Fehler erkannt wird, schaltet das Modul alle Ausgänge ab (ausfallsichere Standardfunktion). Der Standardzustand kann in der Modulkonfiguration für bestimmte Kanäle außer Kraft gesetzt werden, bei denen ein stromloser Zustand nicht die sichere Bedingung darstellt.

Häufig gestellte Fragen

F1: Ist der TRICONEX 3604E mit älteren Tricon-Systemen kompatibel?
A1: Ja. Die 3604E kompatibel mit Tricon v9.6 und neuere Systeme. Für Tricon v9-Systeme ist die Firmware-Version des Hauptprozessors zu bestätigen; v9.6 oder höher ist erforderlich. Für frühere Systeme ist ein Upgrade auf mindestens v9.6 erforderlich.

F2: Kann der 3604E einen Unterbrechungsfehler in der Feldverkabelung erkennen, wenn der Ausgang ausgeschaltet ist?
A2: Die Ja. Die 3604E das Modul speist beim stromlosen Zustand des Ausgangs einen kleinen Diagnosestrom ein. Fällt der Rückstrom unter die Mindestlastschwelle (ca. 10 mA), wird ein Unterbrechungsfehler (keine Last) gemeldet. Dadurch lässt sich die Integrität der Feldverkabelung überprüfen, ohne das Endelement zu aktivieren.

F3: Was zeigen die LEDs auf der Frontplatte des 3604E an?
A3: Kanal-LEDs: grün = Ausgang eingeschaltet, aus = Ausgang ausgeschaltet, gelb = LAST-/SICHERUNGS-Alarm (z. B. fehlende Last oder durchgebrannte Sicherung), rot = Kanalfehler. Modul-LEDs: PASS grün = Modul ist fehlerfrei und konfiguriert, FAULT rot = Ein Fehler wurde an einer oder mehreren Slices erkannt, ACTIVE grün = Modul ist der aktive Ausgangstreiber in einem redundanten Paar.

F4: Welche Abmessungen hat das Modul 3604E?
A4: Die 3604E entspricht dem Standard-Tricon-3U-Formfaktor. Die typischen Abmessungen betragen ca. 176 mm × 117 mm × 43 mm (Höhe × Breite × Tiefe), mit einem Nettogewicht von ca. 0,9 kg bis 1,3 kg je nach Herstellerangabe. Für exakte mechanische Einbaumaße siehe das Tricon-Chassis-Installationshandbuch.

F5: Kann ich ein defektes Modul 3604E ersetzen, während das Tricon-System weiterhin unter Spannung steht?
A5: Ja, das 3604E unterstützt den Austausch im Betrieb. Wenn ein Ersatzmodul (Hot-Spare) im zugehörigen Steckplatz installiert ist, überträgt das System automatisch die Steuerung auf das Ersatzmodul, bevor das fehlerhafte Modul entfernt wird, wodurch eine Unterbrechung des Prozesses vollständig vermieden wird. Ist kein Hot-Spare vorhanden, arbeitet das System weiterhin im reduzierten Betriebsmodus (2oo3 oder 1oo1), bis das Ersatzmodul eingesetzt und in Betrieb genommen wurde.

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